Mein Zuhause Natürlich bin ich nicht allein, denn das mag ich wie gesagt gar nicht gern. Ich habe immer wieder Brüder und Schwestern, die wie ich neugierig die Welt entdecken. Vieles kann ich ihnen zeigen. Zum Beispiel neulich bei einer vierstündigen Wanderung. Meine Menschenfamilie war schon richtig groggy, wir Cotons haben erst richtig losgelegt. Überhaupt sind wir alle sehr temperamentvoll, wissen aber auch genau, wann wir lieber still sein sollten. Beim letzten Restaurantbesuch lag ich so friedlich unter dem Tisch, dass ich fast vergessen wurde. Nur das „Och, ist der niedlich“ vom Nachbartisch machte auf mich aufmerksam. Meine Famiie sagt immer, ich sei wie ein Clown, immer zu Späßen aufgelegt und fröhlich. Kein Wunder, mir geht es hier auch super gut. Und wenn es einem mal nicht so gut geht, dann gucke ich ihn mit meinen großen Hundeaugen an, stuppse ihn mit meiner Nase an und verwickle ihn in kleine Spielchen, bis auch er wieder fröhlich ist. Erst dann fühle auch ich mich wieder richtig gut.
Frechheit, die haben doch glatt den Gartenzaun auf 120 cm angehoben. Wenn ich wollte, könnte ich da zwar auch rüberspringen, aber wer will das schon? Seit 2002 lebe ich hier richtig gern und bin ein echtes Familienmitglied. Das ist mir auch wichtig, denn ich bin weder Einzelgänger noch lasse ich meine Familie im Stich. Wer einmal mein Vertrauen hat, kann sich immer auf mich verlassen. Auch wenn Besuch kommt, freue ich mich wie verrückt. Dann stehe ich erst einmal im Mittelpunkt, lasse mich kraulen und verwöhnen. Tante Karin sagte neulich, es ist schön, so freudig begrüßt zu werden. Kann uns ja ruhig öfter besuchen. Wuff!